Abi-Ball (24.06.05)


„Hilfe!!! Wo brennt’s denn???!!!???“
Ein heißer Abi-Ball, den man so schnell nicht vergessen wird
Meeresrauschen, Strand, Sonne, Palmen – ein hochsommerliches Insel-Feeling gemäß dem diesjährigen Abi-Motto: „rABInson crusoe – 13 Jahre warten auf Freitag.“ Ein Abi-Jahrgang der besonderen Art endlich einmal harmonisch vereint auf der Bühne………ALAAAARM? Wieso? Der Abi-Scherz war doch bereits am Mittwoch! Nachdem 3 Feuerwehrautos samt Besatzung anrücken und das Bürgerzentrum geräumt ist, sind die Festgäste endlich geneigt, an eine mittlere Katastrophe zu glauben. Doch der Alarmauslöser ist bald entdeckt, etwas zu viel heißer Dampf in der Küche bei ohnehin mindestens karibischen Temperaturen. Der Abi-Ball kann ungestört weitergehen.
Der Abi-Jahrgang 2005: eine Gruppe von 21 jungen Damen und 40 jungen Herren, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten – und woran Schulleiter Wolfgang Frey in seiner Rede auch keinen Zweifel ließ. Eine inhomogene Gruppe mit Schülern, von denen sich einige jahrelang mustergültig um Erfolg bemühten; mit begnadeten Solisten, die sich zu oft zurückhielten und auch nicht im Team arbeiten konnten…… – ein Jahrgang, der zum mündlichen Abitur noch einmal alle Kräfte mobilisierte und in einer letzten großen Anstrengung überragende Ergebnisse erzielte und sich einen Abi-Durchschnitt von 2,4 sicherte. Eine Gruppe, die einen der fröhlichsten, buntesten, unterhaltsamsten, versöhnlichsten Abi-Bälle in der Geschichte des Zabergäu-Gymnasiums ins Bürgerzentrum zauberte. Flotte Sprüche, flotte Musik, flotte Darbietungen begeisterten die vielen, vielen Gäste, darunter die Ehrengäste Bürgermeister Rolf Kieser, die Vorsitzende des Fördervereins Susanne Rauner und Angelika Hofmann, die Vorsitzende des Elternbeirats, bis kurz vor Mitternacht.
Eine gemischte Akrobatikgruppe wirbelte in Baströckchen in einer tollen Show aus Salti,  Schrauben und anderen gefährlichen Übungen über die Bühne. Zum Offenbachschen „Cancan“ schwang eine ebenfalls gemischte Balletttruppe ihre schwarzbestrumpften Beine und weiten Röcke, tout en rouge et noir und einfach hinreißend! Rhythmische Sprechübungen, „Habemus Abitur“, unter Einbeziehung eines willigen Publikums wechselte genial vom gregorianischen Gesang zu Santanas „Oye como va“ und…und…und die Krönung zum Schluss: das zweite filmische Epos von Martin Naujocks, „Eine lange Wanderung – Das Märchen vom Abitur.“ Äußerst witzig, äußerst clever erzählt der Film die haarsträubende Reise von 6 „Mini-Zwergen“ und einem siebten eher „obelixen“ Riesenzwerg auf ihrem Weg in den „Frey-Staat“, um dort ihr Abitur zu bekommen – und persiflierte vieles, was das Zabergäu und die Unterhaltungsindustrie zu bieten haben; eine Herausforderung selbst für geübte Lachmuskeln.
Und zum Schluss noch einmal alle fröhlich im Gesang vereint mit einem Lied, das man durchaus als Lebensmotto nehmen kann: „Always look on the bright side of life!“
Wir wünschen diesem außergewöhnlichen Jahrgang an dieser Stelle nochmals, womit Wolfgang Frey seine Rede beendete:“……eine gute Zukunft, wo auch das Schicksal euch gut gesinnt sein mag!“ (el)












    

 
 
 

Photos: Photo-AG