Höher, schneller, weiter – auf der Jagd nach dem eigenen Rekord
Mittwochmorgen, 7.30 im Wiesental: Die gesamte Unterstufe des Zabergäu-Gymnasiums ist angetreten zu den Bundesjugendspielen. Der Himmel ist wolkenverhangen und mancher Schüler fragt sich, ob es nicht voreilig war, die Bücher zu Hause zu lassen. Aber zuerst einmal versammeln sich annähernd 400 Schüler zum gemeinsamen Warming up auf dem Rasen und schwingen Arme und Beine zu Sarah Connors Ohrwurm „From Zero to Hero“, den man sich als Motto des Tages nehmen könnte.
Hochsprung, Ballweitwurf, Weitsprung, Kurzstreckenlauf – und zwischendurch ein kleiner Regenschauer, der die Schüler in Scharen auf die Tribüne unters Dach treibt. Aber nach wenigen Minuten ist schon alles wieder trocken und das Programm geht weiter. „Haben Sie mal einen Stift für mich?“ Ganz Eifrige rennen ständig zu den aufgehängten Übersichten über die zu erreichenden Punkte und rechnen sich auf den Handflächen aus, ob es schon zu einer Siegerurkunde reicht oder ob etwa Aussicht auf eine Ehrenurkunde besteht. Philip ist mit seinen Leistungen zufrieden, Svenja rätselt noch, in welchen Sportschuhen sie schneller läuft, und ein paar Mädchen aus der 6b wissen schon, dass sie sich gegenüber letztem Jahr verbessert haben. Und noch ein Grüppchen ist zufrieden: Die Schulsanitäter haben jede Menge Pflästerchen zu verkleben und bei ein paar Zerrungen tröstende Worte und gute Ratschläge zu verteilen. Größere Verletzungen bleiben – Gott sei Dank – aus.
Und dann schickt Petrus doch noch einen heftigen Schauer, bricht die Pendelstaffel ab und sorgt für ein frühes Ende der Veranstaltung. Aber die Wettkämpfe sind abgeschlossen, die Urkunden ausgefüllt. Alle können zufrieden nach Hause gehen.
Und hier die Sieger der einzelnen Stufen:
Klasse 5: Lea Wiczynski, 1280 Punkte; Sebastian Müller, 1153 Punkte
Klasse 6: Cornelia Toth, 1272 Punkte; Jonas Kraiß, 1192 Punkte
Klasse 7: Miriam Blocher, 1389 Punkte; Dario Schmidhuber, 1337 Punkte (H.El.)
Jawohl, die Stange bleibt oben. Geschafft!!! (Photo-AG)

