Startseite >  Fächer/ Fächerverbünde >  Musik >  Projekte >  Sommerkonzert der Unterstufe
InformationLehrerSchülerFächer/ Fächerverbünde
GFS-Richtlinien
Deutsch
Englisch
Französisch
Latein
Biologie
Chemie
Mathematik
Physik
ITG
NwT/ Naturphänomene
Ethik
Geschichte
GWG
Religion
Kunst
Musik
ProjekteSommerkonzert der UnterstufeSommerkonzert der Oberstufe 2010Musikabend der Unterstufe 2010Weihnachtsmusikabend der Unterstufe 2009Weihnachtsmusikabend der Oberstufe 2009Neu: ProjektchorKarneval der TiereStreicherklasseSchulhymne
Sport
Kompetenz-
förderung
Seminarkurs
MultimediaAG/ Ganztags- angebotSchulsozialarbeitSMVAustauschFördervereinEhemaligeElternbeiratElternTheaterArchiv
Suche
  ok

DownloadsLinksImpressum Intern

Mit Hermes, Athene und Apöllchen im musikalischen Götterhimmel


Vergnüglicher Unterstufenmusikabend begeistert mit neuen Gesangstalenten 

Nie ist es bei den Aufführungen des Zabergäu-Gymnasiums im Bürgerzentrum voller, nie die Vorfreude größer wie bei den Konzerten der Unterstufe. Die vielen aufgeregten Eltern, Großeltern und Geschwister warten gespannt darauf, wie ihr Nachwuchs-Menuhin oder die niedliche Anna Netrebko in spe sich auf der Bühne präsentieren wird.
Den abwechslungsreichen und sehr vergnüglichen Musikabend eröffnen die Streicher und Flötisten der 5.Klassen. Während einige Geiger noch Mühe haben, den richtigen Ton zu treffen und im Takt zu bleiben, klappt es bei den Flötenspielern schon sehr gut. Schnell bewegen sich die Finger bei den großen Intervallen auf und ab, und sogar die vielen Halbtöne stimmen.
Das Unterstufenorchester spielt erstaunlich exakt, die Töne sind sauber, der Rhythmus stimmt, und zu den schwungvollen Evergreens, „She loves you“ und „Lemon Tree“ möchte man am liebsten mitsingen. Den donnernden Applaus haben sich die jungen Musiker zu Recht verdient.
Dass man auf einer Blockflöte quer blasen, Luftballons aufblasen und die Geräusche einer Zugfahrt nachahmen kann, beweist das Flötenensemble. Beim „Dampfross“ quietschen die Bremsen, die Glocke bimmelt;  man glaubt sich auf die „schwäbische Eisenbahn“ versetzt. Erstaunlich!
Im Chor der Klassen 6 und 7 gibt es bereits viele herausragende Sängerinnen und Sänger, und bei Evergreens wie „Top of the world“ oder der sentimentalen Ballade „My heart will go on“ schmilzt das Publikum dahin – trotz Klimaanlage!
Höhepunkt des Abends ist das Musical „Die Götterolympiade“. Bei den Götterkindern auf dem Olymp kracht es. Jeder will der Stärkste, der Klügste, der Schönste sein. Da muss Zeus (Kasper Hogrefe), angestachelt von seiner energischen Frau Hera (Lisa-Marie Blatt), endlich ein Machtwort sprechen: Ein Wettbewerb, bei dem jedes Kind einen Tag Zeit hat, die Geschicke der Menschen zu bestimmen, soll den Sieger ermitteln. Die ideale Möglichkeit für einige hervorragende Nachwuchssänger, sich auf Bühne zu präsentieren, und die unterschiedlichen Musikrichtungen – von fröhlicher Schunkelmusik über Swing bis Rap – unterstreichen die Individualität der jungen Künstler.
Ares (Alexander Keppler) darf singend sein Schwert schwingen und alle niedermetzeln, bis Zeus mit Blitz und Donner Einhalt gebietet. Aphrodite, komplett durchgestylt, verführt nicht nur die alten Griechen, sondern auch die jungen Brackenheimer: „Ich will schön sein für die Liebe!“ Einfach toll! Auch Athene (Tabea Seidel), Partyheld Dionysos (Ellen Grüner), der alle zum Schunkeln bringt, und der coole Schönling Apoll (Tabea Scheit), bei dessen Anblick den antiken weiblichen Fans die Sinne schwinden, sind allesamt erstaunlich gute Sängerinnen, die man sicher noch lange auf der Bühne sehen und hören wird.
Das Musical lebt von abwechslungsreichen Melodien, von witzigen Texten in moderner Jugendsprache – und dem umwerfenden Götterboten Hermes (Jan Jerlitschka), der Zeus in Reimen über das Treiben seiner Kinder unterrichtet. Wieder einmal eine Rolle, die dem quirligen Siebtklässler auf den Leib geschrieben ist.
Bei dem Wettkampf gibt es natürlich keinen Sieger, da die Götter – wie die Menschen – alle ihre Stärken und Schwächen haben.
Stark sind an diesem Abend nicht nur die vielen jungen Künstler, sondern auch ihre „Helfer“: die Musiklehrer Miriam Burkhardt, Dana Herzog, Daniel Strasser sowie Siegfied Liebl am Klavier, Sybille Proksch und ihre Bühnenbild-AG, Begleitmusiker aus dem Oberstufenorchester, die Musikmentorinnen Nina Reichert und Elisabeth Schweiker und natürlich die Ton- und Bühnentechniker.

Danke für diesen schönen Abend!