Eine Perle geht in den Ruhestand

Daran, dass sich das Lehrerkarussell am Zabergäu-Gymnasium in den letzten Jahren heftiger dreht, hat man sich gewöhnt. Ein Wechsel im Vorzimmer des Schulleiters kommt dagegen selten vor – und ist natürlich bei nur zwei Sekretärinnen ein einschneidender Vorgang.
Unsere „Perle“ Frieda Kley geht nach über 33 Jahren am Zabergäu-Gymnasium in den Ruhestand! Gebürtig in Ochsenhausen arbeitete sie zuerst bei der Firma Liebherr, wechselte aber schon 1977 zur Stadt Brackenheim und 1978 dann vom Rathaus zur Schule. Die vielfältigen Arbeiten einer Schulsekretärin erledigte sie mit Hingabe und großer Perfektion, und bald wurde sie zur geschätzten Gesprächspartnerin – und gelegentlichen „Kummerkastentante“ – für das Kollegium, und auch für die Freuden und Nöte der Schüler hatte sie stets ein offenes Ohr.
Zuverlässig, menschlich, hilfsbereit, dabei bescheiden, ständig bemüht, allen zu Diensten zu sein, nicht nur im Sekretariat, sondern immer mal rasch über dem Flur – auch im Lehrerzimmer war sie willkommen, ob mit einer zu erledigenden Aufgabe oder für einen kurzen Plausch! Das wird in den nächsten Monaten sicher ihr, aber auch dem Kollegium fehlen. Die Messlatte, die sie gesetzt hat, ist hoch, nicht nur  in der Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin im Sekretariat oder als „Orthografieinstanz, die so manchen Germanisten hinter sich gelassen hat“, wie Schulleiter Wolfgang Frey in seiner sehr persönlichen Verabschiedung hervorhob.
Das gesamte Kollegium wünscht Frau Kley, dass sie noch lange ihrem sozialen Engagement in der Kirchengemeinde und im Eine-Welt-Laden in Gesundheit nachgehen oder sich um ihre Enkel kümmern kann, dass sie aber gelegentlich etwas mehr an sich als an andere denkt.

ÖPR-Vorsitzende Maike Schulz überreicht ein Abschiedsgeschenk im Namen des gesamten Kollegiums.

ÖPR-Vorsitzende Maike Schulz überreicht im Namen des Kollegiums ein Abschiedsgeschenk.