Die Indien-Patenschaft und Indien-Nachmittage
Ein Kind in Indien kann mit einem Euro am Tag ohne Probleme überleben.
Doch woher bekommt es diesen Euro???
Dafür gibt es Patenschaften bei der Organisation „Kindernothilfe“.(www.kindernothilfe.de) Wenn man für so ein Kind die Patenschaft übernimmt, bezahlt man pro Jahr 365 €. Die
Patenschaft kann auch in der Klasse übernommen werden, wie bei der Klasse 7d. Jeder Schüler zahlt 12 € im Jahr.
Steckbrief des Patenkindes der 7d:
Name: Chandrashekar Yacob
Der Name bedeutet: Namen des Mondes
Geburtsdatum: 25. April 1996
Geburtsort: Kamar
Religion: evangelisch
Volksschicht: sehr arm
Muttersprache: Telugu
Alter: 9 Jahre
Chandrashekar Yacob kommt aus einer sehr armen Familie. Sein Vater starb vor ein paar Jahren an Tuberkulose, seine Mutter arbeitet als Tagelöhnerin. Er hat einen 22 Jahre alten Bruder, eine 20–jährige Schwester. Zudem hat er noch einen jüngeren Bruder von 7 Jahren und eine kleine
Schwester von 5 Jahren.
Die Mutter sorgt für Ernährung, Kleidung und Schulbildung der Kinder. Aufgrund ihres geringen Einkommens fällt es ihr schwer, allen Kindern die Schulbildung zu ermöglichen. Deshalb wurde Chandrashekar zwecks Unterstützung durch Paten in das Schülerwohnheim aufgenommen.
Die Idee mit der Patenschaft hatte die 8. Klasse im Erdkundeunterricht bei Frau Globisch, jedoch nahm das Engagement bei einigen ab, so übergaben sie das Kind an die damalige 6d,
deren Klassenlehrerin Frau Globisch war. Die heutige 8d hatte jetzt auch schon mehrere Indien-Nachmittage, welche von zwei Schülerinnen aus der anfänglich achten Klasse – nun 11. Klasse, nämlich Dorothea Plehn und Friederike Schweiker - und Frau Globisch vorbereitet und betreut werden.
So sehen informative Indien-Nachmittage aus:
Beispiel 1:
Zuerst wurde eine Geschichte erzählt über einen Jungen, der nach Indien in eine Teppichweberei kommt und von den Kindern, die dort arbeiten, geschildert bekommt, wie ihr Leben so zugeht. Danach bekamen die Mädchen einen indischen Segenspunkt in die Mitte der Stirn gemalt. Dann
Zuerst wurde eine Geschichte erzählt über einen Jungen, der nach Indien in eine Teppichweberei kommt und von den Kindern, die dort arbeiten, geschildert bekommt, wie ihr Leben so zugeht. Danach bekamen die Mädchen einen indischen Segenspunkt in die Mitte der Stirn gemalt. Dann
wurden alle anwesenden Schüler in drei Gruppen aufgeteilt.
Es gab drei verschiedene Stationen:
· 1. Station:Entspannung
Hier wurden Yoga-Übungen gemacht
· 2. Station:Brettspiel
Mit Fragen über Indien
· 3. Station: Riesenmandala
Auf 3 Blattteile war das Mandala aufgezeichnet, die
dann von den Gruppen angemalt wurden. Das
Mandala hängt nun im Klassenzimmer der 7d
Beispiel 2:
Hier wurde indisch gekocht und gegessen:
· Indischer Reis mit verschiedenen Gewürzen
· Curry Hähnchenflügel
· Obstsalat mit u.a. Mango, Bananen, Orangen....
Beispiel 3:
· Im Computerraum stellten die Schüler Artikel für
eine indische Stellwand her u.a. mit Berichten über
Bollywood, indische Tierwelt, Kinderhochzeiten etc.










