Mentorenausbildung am Zabergäu-Gymnasium 2009
Am Dienstag, dem 6.10.2009, hatten die in der Ganztagesbetreuung aktiven Schüler die Möglichkeit, an einem Coaching-Seminar teilzunehmen. Das Hauptziel dieses Seminars sollte sein, dass sich die Schüler in verschiedensten Konfliktsituationen während der Betreuung zu helfen wissen und Methoden kennen lernen, um solche Situationen zu vermeiden, abzuwenden und zu klären.
Im Laufe des Vormittags erarbeiteten die Schüler unter der fachkundigen Leitung von Irina Ludwig von der AIM Heilbronn-Franken die Aufgaben und Rolle eines Mentors. Zuerst wurden in Gruppen Leitfragen wie z.B. "Was ist Autorität und woran erkennt man sie?" oder "Welche Situationen waren oder sind besonders schwierig?" diskutiert. Als jede Gruppe ihre Ergebnisse präsentiert hatte, wurde im Plenum diskutiert, worauf an diesem Vormittag der Schwerpunkt gesetzt werden sollte. Hierbei stand die Konfliktlösung ganz oben auf dem Programm, und deshalb spielten wir auch einige Situationen nach, um einen guten Weg zu finden, um sie zu lösen. Die Szenen und Probleme waren alle sehr unterschiedlich, und für alles konnte man in der Gruppe gemeinsam eine Lösungsmöglichkeit finden.
Des Weiteren bot dieses Seminar eine Möglichkeit für die Betreuer, sich untereinander auszutauschen, was ebenfalls zu interessanten Ergebnissen führte und was auch in regelmäßigen Abständen wiederholt werden sollte, um gegebenenfalls Tipps und Hilfestellungen weiterzugeben.
Unserer Meinung nach war dieser Seminartag eine gelungene Veranstaltung und sollte auch für künftig Mitwirkende in der Ganztagesbetreuung wiederholt werden.
Ein Danke im Namen der gesamten Ganztagesbetreuungsgruppe geht an Frau Raidt, die nicht nur diese Veranstaltung bis ins Detail organisiert hat, sondern sich auch über die eigentliche Aufgabe der Organisation der Ganztagsangebote hinweg für uns Betreuer und Betreuerinnen einsetzt. Danke, Frau Raidt!
Nun hoffen wir, dass unsere Arbeit in Zukunft weiterhin positiven Anklang findet. Sollten jetzt nach diesem Coaching-Seminar noch Probleme auftreten, ist dies allerdings nicht weiter tragisch, denn Probleme sind dazu da, gelöst zu werden.
Martin Wilhelm & Alexander Klein
