„Zeigt her eure Füßchen…“

 
Karneval der Schuhe unterstützt Hilfsprojekt in Uganda
 
Kurz vor Schuljahresende startete der Schüler-Bibel-Kreis des Zabergäu-Gymnasiums eine modisch fragwürdige, aber finanziell höchst erfolgreiche Schuhparade zur Unterstützung es Hilfsprojekts in Uganda.
Im Vorfeld hatten die Organisatorinnen der Aktion, Christine Fischer und ihre eifrigen Helferinnen, Sponsoren gefunden, die bereit waren, für jeden Schüler, der mit zwei verschiedenen Schuhen in die Schule kam, einen Euro zu spenden. 496 Jungen und Mädchen folgten dem Aufruf des SBK und stapften, hinkten oder hüpften in teilweise absonderlichen Kombinationen auf einem „shoe walk“ durch das „Schuhtor“, wo sie gezählt wurden und - um Schummeleien vorzubeugen – einen Stempel auf die Hand gedrückt bekamen. Ganz Wagemutige kamen schon in „high heels meets Gummistiefel“-Paaren zur Schule, andere tauschten noch schnell zu Beginn der Zählung mit Freunden Links gegen Links oder Rechts gegen Rechts. Und natürlich durften Schüler und Lehrer auch gleich einen Obolus in einen Schuhkarton entrichten.
Am Ende kam der stolze Betrag von 1200 Euro zusammen, der nun für die Verbesserung der Lebens- und Ausbildungsbedingungen in Kitokolo, einem kleinen Dorf in Uganda, verwendet wird. Die Dachorganisation des Projekts „Hilfe zur Selbsthilfe“, das der SBK unterstützt, ist die regierungsunabhängige „Help for the needy“, die auch engen Kontakt zum Deutschen Entwicklungsdienst (DED) unterhält.
Der SBK bedankt sich bei allen Spendern für die großzügige Unterstützung, besonders aber bei Novoferm Riexinger in Hausen, dessen Geschäftsführer den Betrag spontan kräftig aufstockte und so die unerwartet hohe Summe ermöglichte. (el)