Erfolgreiches Jahr für Smoothie-Entwickler

14.07.2017

 

Ein erfolgreiches Jahr ging am Freitag für die Schülerfirma „HappyZaberHealth“ des Zabergäu Gymnasiums Brackenheims zu Ende. Im Rahmen des Juniorprojektes hatten Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftskurses der Jahrgangsstufe 1 von Anke Hertner im vergangenen Schuljahr die Möglichkeit, die Realität des Wirtschaftslebens kennenzulernen, wobei es sich nicht um ein Planspiel handelt. Schließlich entwickelten die Juniorunternehmer ein reales Produkt, welches eingekauft, zusammengestellt, vermarktet und vertrieben werden musste, wobei auch erhebliche Kosten wie Lohn oder Steuern anfielen. Das dafür notwendige Grundkapital stammte aus den verkauften 90 Anteilsscheinen im Wert von je 10 Euro.

Die Schülerfirma des Zabergäu Gymnasiums Brackenheims ließ sich dabei eine besonders innovative Idee einfallen. So entwickelte sie Smoothie- Rezeptbücher mit eigens kreierten Smoothie Rezepten, welche auch den aufkommenden Trend der grünen Smoothies beinhalten, und selbst zusammengestellte Smoothiegläser mit eingraviertem HappyZaberHealth Logo.            Zudem hatten Unternehmen in der Region die Möglichkeit, Werbeanzeigen in den Smoothiebüchern zu schalten und das Juniorunternehmen damit finanziell zu unterstützen. Die Signifikanz dieser Entscheidung betonte Lukas Keller, Leiter der Finanzabteilung bei der Abschlusshauptversammlung. So sei allein die Anzeigenschaltung dafür verantwortlich gewesen sei, dass überhaupt ein Gewinn erzielt worden sei, da so die Lohn- und Betriebskosten gedeckt werden konnten. Dennoch waren auch die Produkte an sich sehr erfolgreich, was die Vorsitzende der Marketingabteilung, Victoria Nos, bestätigen konnte. So seien die Konsumenten bei zwei Schulverkäufen, einem Verkauf beim Brackenheimer Edeka und diversen Märkten gut auf das Produkt eingegangen, wodurch alle Smoothie Gläser und fast alle Smoothiebücher verkauft wurden. Daraus resultierte eine Wertsteigerung der Anteilsscheine um 100%, wodurch 20 Euro an jeden Anteilseigner ausgezahlt werden konnten. Abschließend bedankte sich die Vorstandsvorsitzende Lisa Meidlinger bei allen Eltern, welche das Projekt unterstützten und insbesondere bei Anke Hertner, welche das Juniorunternehmen stets als Schulpatin unterstützt hatte. Von dieser ging abschließend ein großes Lob an alle Schüler aus: „Die Schüler haben selbstständig gearbeitet, meine Hilfe war kaum erforderlich.“ Zudem betonte sie positiv, dass jegliche Unternehmensaktivität fast immer in der AG Stunde und in der Freizeit geschehen sei.

Viel wichtiger als der wirtschaftliche Erfolg war jedoch der Gewinn von neuer Erfahrung: Der Einblick in ein Unternehmen, welcher Wirtschaftswissen und Kernkompetenzen vermitteln konnte und sicherlich auch zur Berufsorientierung diente.

(Henri Dörrstein)