Wenn Kinder online sind, lauern Gefahren!
Eine Veranstaltung des TelemAKS Heilbronn/Ludwigsburg und Landkreise
am ZGB im Oktober 2007 "Kids online" (siehe www.rps-schule.de)
Wenn Kinder und Jugendliche im Internet sind, wissen Eltern meist nicht, auf welchen Seiten sie sich dort tummeln und worauf sie in der virtuellen Welt - auch unbeabsichtigt - stoßen könnten. Denn das Internet bietet völlig neue Erfahrungswelten, sowohl gute wie auch weniger gute. Erwachsene und Kinder müssen deshalb den bewussten Umgang mit dem Medium erlernen.
Die Kommissare Ackermann und Dzillack des Heilbronner Jugenddezernats werden tagtäglich mit der unschönen Seite des Internets konfrontiert und haben daraufhin einen aufklärenden Vortrag „Kids online – Gefahren im Internet“ samt Broschüre für Eltern und Erzieher konzipiert. Den Beamten ist es ein Anliegen sachlich über die Problematik zu informieren, ohne das Internet jedoch zu verteufeln.
Herr Ackermann referierte auf einer Fortbilungsveranstaltung für Lehrer/innen am ZGB; erstmals waren auch interessierte Elternsprecher/innen eingeladen.
Ich habe wichtige Internetlinks der Experten ausgesucht und kurz kommentiert, sodass Sie sich als Eltern mit dem Thema vertraut machen können.
Handys
Gewalt-, Pornovideos und -bilder auf Schülerhandys häufen sich, da über entsprechende Webseiten und der drahtlosen Daten-Übertragungsmöglichkeit per Bluetooth leicht an Videos von Gewaltdarstellungen zu kommen ist und diese Jugendliche ab 12 Jahren oft reizen. Entweder gelangt man absichtlich an die sogenannten Snuff-Videos oder wird unbeabsichtigt Empfänger davon, was zu erheblichen psychischen Auswirkungen führen kann. Schauen Sie nach, was auf dem Handy zu finden ist! Weiter Infos dazu unter www.handysektor.de für Jugendliche.
Chatten
Chatten macht Spaß! Das wissen auch Erwachsene, doch sollte man keine persönlichen Angaben machen, einen Nicknamen wählen, unbedingt altersgerechte Chatgruppen auswählen und bei Auffälligkeiten darüber sprechen und Rat holen. Auch in Kinderchats muss Vorsicht walten, da immer mehr Pädophile hier ihre Plattform finden. Sprechen Sie mit Kindern darüber, worüber gechattet wird. Denn Gleichaltrige wollen anderes vom Gegenüber wissen als Erwachsene. Infos unter www.chatten-ohne-risiko.de.
Strittige Forderungen
Unter www.klicksafe.de erhält man vielseitige Aufklärung. Die Broschüre zum Thema „Abzocke und Kostenfalle“ sei allen Eltern wärmstens zur Lektüre ans Herz gelegt, denn sie erspart Nerven, Geld und Zeit. Vor allem auf Hausaufgabenseiten wird richtig Kasse gemacht: Einfach anmelden und das Referat ist fertig, denken Schüler; einfach kassieren, die Betreiber.
Schutz vor Schmutz
Beschwerden wird man bei www.internet-beschwerdestelle.de los.
Verbraucherschutz
Das Jugendmagazin der Verbraucherschutzzentrale richtet sich besonders an surfende Jugendliche: www.checked4you.de.
Offizielles und Allgemeines
Die Bundesregierung stellt Informationen zur Mediennutzung unter www.sicher-im-netz.de bereit. Interessierte seien noch verwiesen auf die Seiten www.schau-hin.info, www.mediengewalt.de (für Eltern) und www.seitenstark.de (Chatrooms und gute Seiten).
Gabriela Globisch
