Open Office


 Warum Eltern und Schüler/innen sich für Open Office entscheiden sollten! 

Wenn man einen neuen Rechner mit Windows ersteht, fehlen fast immer die Office-Programme zur praktischen Arbeit. Immer mehr Privatanwender fragen sich, ob die Microsoft Office wirklich notwendig ist, da es Open Source wie Open Office kostenfrei zum Download gibt.

Open Source, das heißt offener Quellcode und meint damit Software, die jeder nach Belieben benutzen, verändern und kopieren darf. Eine kleine Gruppe von Programmierern, die gegen die Kommerzialisierung  angehen wollten, initiierte den Trend. Heute treiben Open Source-Programme große Teile des Internets an und sind ernst zunehmende Konkurrenz für etablierte Programme wie MS Office.

Open Office offeriert mit Writer einen Ersatz für Word und bietet im Großen und Ganzen die gleichen Funktionen. Was für OO spricht, ist die Tatsache, dass man problemlos plattformunabhängige PDFs (portables Dokumentenformat der Firma Adobe Systems) erstellen kann. Eine PDF-Datei kann Dokumente eines Ursprungsprogramms einschließlich aller Farben, Raster- und Vektorgrafien sehr präzise wiedergeben; ebenso die vielfältigsten Schriften. OO kann selbst Microsoft-Dokumente öffnen; andersherum geht es nicht, daher muss man beim Speichern von OO-Dokumenten darauf achten, dass man den unter dem notwendigen Dateityp abspeichert (siehe Screenshot). Word unterliegt auch im Vergleich, wenn es darum geht, welches Programm wie viel integrierte Grafiken verarbeitet - mit 80 Grafiken liegt OO weit vorn. Selbst komplexere Dokumente mit verschiedenen Formaten stellen OO vor keine Herausforderung. Für Word sprechen die zuverlässigere Rechtschreibprüfung und der umfangreichere Thesaurus.

Excel heißt unter OO Calc - Berechnungen können ausgeführt werden, Listen in Tabellen erstellt werden etc. Excel bietet bislang aber mehr Möglichkeiten; Calc reicht für den Hausgebrauch aber vollkommen aus. Mathefans können übrigens mit dem enthaltenen Editor Math arbeiten und beliebige Formeln erstellen.

PowerPoint hat mit Impress einen vollwertigen Ersatz gefunden.

Mit dem Bildbearbeitungsprogramm Draw kann man nicht nur Zeichnungen erstellen und ClipArts einsetzen, sondern auch eigene Logos entwickeln. Es bietet mehr als Malen in Paint.

All diese Angebote unter Open Office sind kostenfrei und der Privatanwender sollte überlegen, ob die wenigen Vorteile bei den MS Office Programmen wirklich einen Kauf gerecht fertigen. Open Office ist von der Menüführung einfach und der Einstieg ist kinderleicht, im Notfall gibt es eine Hilfefunktion. Bei Problemen findet man in Foren schnell Abhilfe - so spart man einen kostenpflichtigen Support, wie in Microsoft hat. Die Open Source ist stabil, was sich vor allem bei längeren Dokumenten zeigt, wo Word gelegentlich an seine Grenzen stößt. Sie verbraucht aber mehr Speicher als MS Office, ist auch langsamer beim Öffnen von Dokumenten, was mir persönlich beim Arbeiten nicht auffällt.

Abgesehen vom Preis 0, 00 Euro hat mich ein Fakt zu Open Office wechseln lassen: Das Thema Sicherheit. MS Office und Open Office weisen Sicherheitslücken auf, doch Hacker haben sich eher gegen Microsoft verschworen, sodass Open Office eindeutig sicherer ist.

Download der aktuellen Version und weitere Infos unter http://de.openoffice.org/

Achtung!!!
Laden Sie das Programm nicht von kostenpflichtigen Seiten herunter.
Das Programm Open Office ist Freeware und somit völlig kostenfrei zu erhalten.