„How to write a Zertifikatsklausur“

Dies ist ein kleiner Bericht über neun Schülerinnen und Schüler, die nach Stuttgart wollten, um nach einem Schuljahr „Mathe-Plus“ eine Zertifikatsklausur zu schreiben.

 

Eine Odyssee: Die Reise nach Stuttgart

 

Die sowohl intelligenten als auch gutaussehenden Schüler der J2 trafen sich am Freitag, den 6.10.17, um 13.15 Uhr am Bahngleis 9 am Lauffener Bahnhof. Unter unangenehmen Winden kauften sie sich ihre Bahntickets, stellten sich unter ein Wartehäuschen und warteten auf den 13.35 Uhr-Zug Richtung der Landeshauptstadt.

Während des Wartens wurde schon fleißig der Stoff, der in der Klausur drankommen könnte, wiederholt. Dafür hatten die unglaublich talentierten Schüler auch genügend Zeit, da der 13.35-Zug erst 14.05 Uhr kam.

Als er dann endlich ankam, verlagerten die charmanten J2er ihre Vorbereitung in den warmen Zug. Das lief auch ziemlich entspannt, vor allem da wir wussten, dass der Zug 14.50 Uhr in Stuttgart ankommen und wir dann locker den 15min Fußweg zur 15 Uhr beginnenden Klausur gehen würden. Die Tatsache, dass es in der Zwischenzeit angefangen hat zu regnen, wodurch der Zug langsamer fahren musste, war da natürlich willkommen.

14.50Uhr in Stuttgart angekommen rannten wir durch den Regen zur mathematischen Fakultät der Universität Stuttgart in den Hörsaal, in dem die Zertifikatsklausur auf die Schüler des legendären ZGB wartete.

14.59Uhr traten die Oberstüfler in den Hörsaal und wurden sogleich von den Aufsehern gebeten Platz zu nehmen. Nachdem diese die Bitte viermal wiederholt hatten, merkten diese, dass es keine freien Plätze mehr gab. Es wurden alle Schulen vorgelesen, die in diesem Hörsaal sein sollten, worauf hin sich eine Reihe von nichtvorgelesenen Schülern erhob und peinlich berührt zum anderen Saal ging.

15.15Uhr startete dann für die Intelligenzbestien die gefürchtete Zertifikatsklausur.

 

Die Klausur alias der Grund warum man Mathe+ gemacht hat

 

Sobald die Klausur verteilt war, schmissen sich alle Schüler auf die Aufgaben, für die jeder 90min Zeit hatte.

Es waren vier Aufgaben mit je max. 7 zu erreichenden Punkten. Während die ersten zwei Aufgaben keine größeren Probleme darstellten, war die dritte teilweise schon schwerer. Die vierte Aufgabe machte dann allen klar, warum man schon mit der Hälfte der möglichen Punkte im guten bis sehr guten Bereich ist. Doch auch die 90 min gingen vorbei und unsere Helden hatten es geschafft.

 

Die Rückfahrt: Was jetzt?

 

Nach der Klausur tauschten sich die Schüler aus und gingen dann gemütlich durch die mittlerweile trockenen Straßen zurück zum Bahnhof. Dort stiegen sie in den dort warteten Zug und fuhren ohne weiteres zurück.

Dort ruhten sie sich schonmal etwas aus, redeten und ließen das Geschehene Revue passieren.

In Lauffen angekommen fuhren wir dann nach Hause.

Die Ergebnisse der Klausur werden erst im November ankommen, jedoch wissen die unglaublichen Schülerinnen und Schüler: es war nicht soooooo schlecht.

 

-Florian Schlötzer