Trotz Dauerregen fantastische Leistungen der Jugendlichen
Beim Landesfinale der Leichtathletik „Jugend trainiert für Olympia“ am 20. Juli 2011 kamen 64 Mannschaften mit über 850 Jugendlichen nach Brackenheim. Die motivierten Jugendlichen waren da, doch der Sommer hatte in der Heuss- & Weinstadt an diesem Tag eine Pause eingelegt. Doch dies trübte die Stimmung keineswegs. Die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 12-19 Jahren ignorierten den Regen und fuhren zu Höchstleistungen auf. Bereits am frühen Morgen waren alle Teilnehmer, die sich bereits bei den Kreisfinalen für das Landesfinale qualifiziert hatten, mit Bussen aus ganz Baden-Württemberg angereist. Schnell wurden eigene Pavillons aufgestellt oder dankend die durch den städtischen Bauhof aufgestellten Pavillons und Zelte in Beschlag genommen.
Von 10 bis 17 Uhr zeigten die Jugendlichen in den verschiedenen Disziplinen, was in ihnen steckt. Von den Kurz-, Mittel- und Langläufen bis zum Hoch- und Weitsprung sowie Kugelstoßen, Speer- und Ballwurf waren bis auf den Stabhochsprung alle Disziplinen vorhanden.
Die Veranstaltung ist eine reine Schulveranstaltung, bei der der Team-Gedanke im Vordergrund steht. Es werden keine Einzelsieger ermittelt, sondern die Ergebnisse fließen in eine Wertung für die gesamte Schule ein. „Die Veranstaltung trägt somit enorm zur Integration bei und stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen Schule und Vereinen her“, erklärt Lothar Kiesel, Landesbeauftragter Jugend trainiert für Olympia-Leichtathletik. Er ist begeistert, dass sich die Veranstaltung auf einem so hohen Niveau bewegt und teilweise Landesbestzeiten erreicht werden.
In diesem Jahr wurden zum ersten Mal die Special Olympics mit in den Wettbewerb integriert. Drei Mannschaften nahmen in einer extra Wertung daran teil und waren dennoch in den normalen Wettbewerbsablauf integriert.
Mit den Ergebnissen des Zabergäu-Gymnasiums zeigte sich Ingrid Gries-Maiwald sehr zufrieden. „Wenn man bedenkt, dass es die Schüler des Zabergäu-Gymnasiums mit Schülern von Sportgymnasien aufgenommen haben, sind wir sehr glücklich über ihre Leistungen und stolz darüber, dass die Jungs sogar aufs Treppchen gekommen sind“, so Gries-Maiwald. Durch den Einsatz von Ingrid Gries-Maiwald war es überhaupt möglich geworden, das Landesfinale in Brackenheim zu veranstalten.
Die drei Mannschaften des Zabergäu-Gymnasiums haben folgende Platzierungen erreicht:
Mädchen (Jahrgang 98/99) Platz 4
Mädchen (Jahrgang 96-98) Platz 5
Jungen (Jahrgang 93-95) Platz 3
Den Athleten kam sicherlich die gute Stimmung und tolle Anfeuerung der Zuschauer zugute.
Für das Bundesfinale in Berlin hat es für das Brackenheim Gymnasium leider nicht gereicht. Dorthin dürfen die beiden Sieger, das Team von der Liebfrauenschule Sigmaringen sowie das Team vom Otto-Hahn-Gymnasium in Ludwigsburg, fahren. Was nicht ist, kann ja noch werden. Nach solch einem Landesfinale in Brackenheim steht eins aber fest: Die Begeisterung für Leichtathletik wurde geweckt.
Lothar Kiesel freute sich über die vorbildliche Vorbereitung und Hilfe bei der Durchführung der Veranstaltung in Brackenheim. Ein Helferteam aus Schülern, Lehrern, dem Bauhof und ehrenamtlichen Helfern haben die Veranstaltung zu einer gelungenen Veranstaltung gemacht. „Solch ein Team mit Ingrid Gries-Maiwald, Rolf Schmid, Heinz Frommel, Artur Mauch und der Stadt Brackenheim mit Bauhof muss man in Baden-Württemberg erst mal finden“, hob er hervor. „Dieser Einsatz war sensationell!“
Mitteilungsblatt der Stadt Brackenheim

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