Wieso verliert der Weihnachtsmann ein Ohr?
Lustiges Spiel um die Folgen heftigen Gekichers
Drei Mädchen auf dem Schulhof lachen über alles, und eine Lehrerin bemerkt: „Ihr Kichererbsen, ihr lacht dem Weihnachtsmann noch das rechte Ohr ab!“ Was einfach so gesagt wird, tritt ein. Er verliert das rechte Ohr, mit dem er die guten Worte hört. Links hört er nur Bosheiten – und das kurz vor Weihnachten. Wie soll er da bloß Geschenke verteilen?
Die jüngsten Mitglieder der Unterstufentheater-AG haben sich des Problems in dem Lustspiel „Der Weihnachtsmann verlor ein Ohr“ erfolgreich und mit viel Humor angenommen.
Der Weihnachtsmann (Lara Mitikow), ausgestattet mit beträchtlichem „Embonpoint“, Rauschebart und Kopfverband, sucht Hilfe beim WSV 1, der himmlischen Weihnachtsvorbereitungsstation1 unter der Leitung des tatkräftigen Primus (Kassandra Bülow) und seines Gehilfen Servus (Milena Lasch), die alle Hebel in Bewegung setzen, um zu helfen: Ein Mensch muss gefunden werden, der an den Weihnachtsmann glaubt. Keine leichte Aufgabe in unserer aufgeklärten Zeit! Nicht einmal die Kinder, die in ihrem Traum zu Primus geführt werden, glauben an ihn. Dafür hat schon die nüchterne Lehrerin (Julia Lakatos) gesorgt. Nur ein Mädchen glaubt im Traum an ihn und wünscht sich Hilfe für den kranken Bruder. Das reicht schon, und das Ohr wächst wieder an.
Eine witzige Weihnachtsgeschichte, in der die jungen Schauspieler beweisen, wie viel Talent in ihnen steckt und mit wie wenigen Mitteln man Theater machen kann. Ein großer Erfolg auch für Regisseurin Bianca Strobl, die mit dem gelungenen Sketch ihre Premiere feiert. (el)
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |









