Jugend und Parlament
Einmal ICE Berlin und zurück
Zu Besuch bei Gienger, Westerwelle & Co. im Bundestag
„Gestatten, mein Name ist Tauch. Michael Tauch, MdB. Ich bin 60 Jahre alt, von Beruf Diplom-Ökotrophologe und ich gehöre der PSG an, der Partei der sozialen Gerechtigkeit.“
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Nein, Michael Tauch ist ein – nicht nur – politisch interessierter und engagierter Schüler der Jahrgangsstufe 12, der Mitte Oktober das Glück hatte, mit einer ganzen Reihe Jugendlicher nach Berlin eingeladen zu werden, um nicht nur Berliner Luft zu schnuppern, sondern in Deutschlands Machtzentrale auch noch ein bisschen "Politiker zu spielen". Dabei wurden die Teilnehmer unterschiedlichen fiktiven Parteien zugewiesen und mussten so offen und tolerant sein, in politischen Diskussionen eine andere Meinung als die eigene zu vertreten und auch gegen die eigene Überzeugung argumentieren.
Aufregend war es natürlich auch, im Bundestag etwas über das Leben der Abgeordneten zu erfahren und mit so manchem Polit-Promi small talk zu machen.
Mehr über den Aufenthalt in Berlin erfahren Sie aus dem Artikel in der Heilbronner Stimme vom 17.10.2006:
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In Politiker-Rolle geschlüpft
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Michael Tauch aus Güglingen war bei „Jugend und Parlament“ in Berlin
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Wahlkreis Neckar-Zaber Michael Tauch aus Güglingen hatte jetzt die Möglichkeit, auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Neckar-Zaber, Eberhard Gienger, am Planspiel „Jugend und Parlament“ des deutschen Bundestages teilzunehmen. Zusammen mit 307 anderen Jugendlichen schlüpfte er für diese Zeit in die Rolle fiktiver Abgeordneter, mit neuer Biographie und manchmal anderer politischer Gesinnung.
Der 17-jährige Schüler konnte so die politische Arbeit in Ausschüssen, Landesgruppen- und Fraktionssitzungen hautnah erleben. Eine Besonderheit war, dass die Teilnehmer an den Originalschauplätzen der Demokratie in Deutschland agierten, da zum Beispiel der Plenarsaal normalerweise nur von den Abgeordneten und wenigen Mitarbeitern des Bundestages betreten werden darf.
Nachdem alle Jugendlichen durch Losverfahren ihren Fraktionen zugeteilt waren, gab es eine Führung durch das Reichtagsgebäude. In der anschließenden Fraktionssitzung ging es hauptsächlich um das gegenseitige Kennenlernen. In den folgenden Tagen stand die inhaltliche politische Arbeit an vier vorgegeben Gesetzesentwürfen in Ausschüssen und Fraktionen auf dem Plan, die schließlich in der zweiten und dritten Lesung mit Abstimmung am Dienstag endete.
Am Montagabend konnte Michael Tauch mit anderen Teilnehmern von „Jugend und Parlament“ bei der CDU- Landesgruppensitzung in der Landesvertretung von Baden-Württemberg dabei sein. Dabei hatte er die Gelegenheit, sich mit Eberhard Gienger über verschiedene Themen und die politische Arbeit in Berlin zu unterhalten.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion mit Vertretern der fünf „echten“ Bundestagsfraktionen: Dr. Hans-Peter Friedrich (CDU/CSU), Peter Struck (SPD), Dr. Guido Westerwelle (FDP), Renate Künast (B90/Grüne) und Gregor Gysi (Linke) diskutierten über das Thema „Unabhängiges Mandat oder Fraktionsdisziplin“ und stellten sich den Fragen der Jugendlichen. red
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