WASABI? - Der schärfste Jahrgang aller Zeiten

Der Abiball der ZGB-Abiturienten 2018 im Bürgerzentrum

 

 

Sei du selbst die Veränderung, die du dir für die Welt wünschst!“ Mit diesem Zitat Gandhis entließ der Schulleiter Wolfgang Dietrich die im vollen Bürgerzentrum versammelten SchulabgängerInnen zum Ende seiner Festrede. Daran schloss sich Bürgermeister Kieser: „Auf euch kommt es an!“, nahtlos an. Mit dem Verweis auf eine Welt voller populistischer Strömungen und einfacher Wahrheiten erschien den Festrednern des Abends besonders das „geschärfte Urteilsvermögen“ (W. Dietrich) und das kritische Gestalten ein großes Anliegen zu sein. Aufmerksam verfolgten die Absolventen nach ihrem dramaturgisch opulent in Szene gesetzten Einlauf die an sie gerichteten Worte. Auch der Fördervereinsvorsitzende Prof. Dr. Weidenmann forderte: „Leisten Sie sich eine eigene Meinung!“ Für einen persönlich erfolgreichen Weg schien ihm der Hinweis, dass die Arbeit jetzt erst auf die Ehemaligen zukomme und nicht mit dem Abitur ende, wichtig: „In dir muss brennen, wofür du andere begeistern willst.“ Die Eltern-sprecherin Frau Zetzsche („Zutaten für ein Rezept zum gelingenden Leben“) hatte natürlich auch das Glück jedes Einzelnen im Blick.

Nach der Zeugnis- und Fachpreis-Vergabe, die z.T. beeindruckende Leistungen (s.u.) offenbarte, konnte Victoria Trietchen als Scheffelpreis-Trägerin mit ihrer Rede (hier nachzulesen) einen überzeugenden Höhe-punkt des Abends setzen, indem sie Einblicke in die überstandene Abitur-Zeit gewährte.

Die Gastgeber des Abends hatten darüber hinaus ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Besonders die Klaviereinlage von Moritz Schmoll („Der Jongleur“, Ernst Toch), das in seiner souveränen Raffinesse begeisterte, sei hier hervorzuheben. Den wirklich scharfen Schluss bildete eine rund um André Ott zusammengestellte Gruppe tanzender junger Abiturienten, die dem Publikum mit heißen Moves in der Evolution of Dance kräftig einheizte. (Hil)

 

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