Zabergäu-Gymnasiasten erfolgreich beim Otto-Wels-Preis für Demokratie der SPD-Bundestagsfraktion

Das war richtig der Wahnsinn!“ Mit diesen absolut positiv gemeinten Worten brachte eine der drei SchülerInnen des Zabergäu-Gymnasiums zum Ausdruck, was sie auf dem Frühjahrsempfang der SPD-Bundestagsfraktion am vergangenen Mittwoch erleben durften.

 

Das sogenannte Ermächtigungsgesetz hatte am 23. März 1933 die Verfassung der Weimarer Republik, der ersten deutschen Demokratie,  außer Kraft gesetzt. Dieses Gesetz gab der nationalsozialistischen Regierung  das Recht, Gesetze ohne Beteiligung und ohne Zustimmung des Reichstages zu erlassen - die Demokratie schaffte sich damit paradoxerweise selbst mit Mehrheit ab. Die einzigen, die sich im Parlament trotz des Drucks von SS und SA vor und im Parlament gegen diesen Prozess stemmten, waren die Sozialdemokraten, deren Fraktionsvorsitzender Otto Wels ein mutiges Bekenntnis gegen das Ermächtigungsgesetz ablegte. In seiner Rede begründete er die Haltung seiner Fraktion mit der Verpflichtung zur Demokratie, zu Menschlichkeit und Gerechtigkeit.

 

Aus diesem Anlass verlieh die SPD-Bundestagsfraktion in diesem Jahr am Abend des 29. März zum fünften Mal den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“. Mit dem Preis zeichnet die Fraktion im Rahmen eines Kreativwettbewerbs junge Menschen aus, die sich besonders für Zusammenhalt und gegen Ausgrenzung einsetzen.

 

Die diesjährige Preisverleihung fand nach einem Talk mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und der Autorin und Journalistin Sineb El Masrar während des Frühjahrsempfangs der SPD-Fraktion im großen Fraktionssaal der SPD im Reichstagsgebäude statt. Die bekannte Moderatorin und Schauspielerin Shary Reeves hielt die Laudation.

 

Aus dem Zabergäu-Gymnasium gehörten drei SchülerInnen mit ihrem Wettbewerbsbeitrag zu den verdienten Preisträgern: Carina Kuhn, Lucie Rennstich und Philipp Treupel sind aus dem sehr engagierten und guten Gemeinschaftskunde-Neigungskurs der diesjährigen Jahrgangsstufe 1, der als Kurs mit viel Begeisterung die Wettbewerbsteilnahme beschlossen hatte. Das Team der drei Preisträger überzeugte die Jury mit einem tollen Videobeitrag zum Wettbewerbsthema „Respekt statt Rassismus“. Angesichts des zunehmenden Rechtspopulismus und Nationalismus (auch) in Europa ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt und dem sich die drei jungen PreisträgerInnen mit viel Herzblut und Engagement, ganz im Sinne ihrer Schule als  „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“,  annahmen.

 

Die Belohnung für Carina Kuhn, Lucie Rennstich und Philipp Treupel waren zwei erlebnisreiche Tage in Berlin, deren Höhepunkt das Treffen mit derzeitigen und ehemaligen Größen der SPD gewesen ist.  Eben „richtig der Wahnsinn“ … Si

 

 

     Josip Juratovic            Martin Schulz     Lucie Rennstich  Carina Kuhn         Philipp Treupel

              MdB                  Parteivorsitzender           Gk J1                 Gk J1                        Gk J1

 

 

 

 

 

 

 

 

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