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Muna Zaidi (7a)

Ein Tag in der Karibik

 

Ich will dich mit auf eine Reise nehmen, eine Reise, bei der du einfach mal abschalten kannst und entspannen darfst. Lege oder setze dich in eine bequeme Position und (schließe deine Augen). Konzentriere dich auf deine Atmung. Atme tief ein und aus. Vergiss all deine Sorgen und all den Stress. Du bist ganz entspannt. Stell dir vor, du bist an einem Strand mit ganz feinem, weißem Sand. Du liegst in einer rot-weiß gestreiften Hängematte, welche zwischen zwei Kokospalmen gespannt ist. Die Sonne scheint auf dich und wärmt dich. Hörst du auch das Rauschen der Gischt? Auf der einen Palme sitzt ein farbenfroher Papagei. Schau nur, er kommt zu dir geflogen! Im Schnabel hat er eine Feder. Der Papagei schenkt dir die Feder. Du betrachtest die Feder. Sie ist wunderschön und schillert in den schönsten Farben. Du steckst die Feder ein. 

In der Ferne siehst du einen Delphin, welcher vergnügt im Wasser herumtollt. Sieh nur, es sieht so aus, als würde er dir zulächeln. Fast so, als wolle er, dass du dich zu ihm gesellst und mit ihm spielst. Du stehst auf und läufst durch den weichen, warmen Sand ins Meer. Vorsichtig watest du durch das angenehm kühle Wasser. Das Wasser ist so klar, dass du bis auf den Meeresgrund schauen kannst. Auf dem Meeresgrund liegen viele Muscheln, die so aussehen, als kämen sie geradewegs aus einem Bilderbuch. Neben dir schwimmen viele bunte Fische, jeder sieht anders aus. Mittlerweile geht dir das Wasser bis zur Brust, genau so, dass du noch stehen kannst. Du bist nun bei dem Delphin angekommen, welcher dich mit einem erfreuten Schnattern willkommen heißt. Mit einem Flossenschlag fordert dich der Delphin auf, sich an seiner Rückenflosse festzuhalten. Anscheinend will er dir etwas zeigen. Vorsichtig berührst du seine Flosse. Sie fühlt sich glatt und weich an. Mit einem Schnattern signalisiert er dir dich gut festzuhalten. Behutsam schwimmt der Delphin los. Es ist ein tolles Gefühl, den Wind in den Haaren zu spüren. Ein Blick zurück verrät dir, dass du ein ganzes Stück vom Strand entfernt bist. Du spürst, wie der Delphin untertaucht, aber du hast keine Angst.

 Unter Wasser sieht alles noch viel schöner aus als oberhalb. Du genießt es, diese einzigartige Unterwasserwelt so intensiv zu beobachten. Es ist wie in einer anderen Welt. Neben dir schwimmt ein Schwarm orange-blauer Fische. Ihre Schuppen glitzern durch das Sonnenlicht, welches durch die Wasseroberfläche scheint. Unter dir sind Korallen in allen Variationen und Farben. Eine ist rosa wie Zuckerwatte und sie wiegt sich sanft im Wasser. Ein sandfarbener Rochen treibt über dir. Es sieht so aus, als würde er fliegen. Vor dir erblickst du einen großen, grauen Felsen. Der Delphin schwimmt auf den Felsen zu und taucht mit dir durch einen versteckten Unterwassereingang in den Felsen. Ihr taucht durch einen langen Tunnel.

 Als der Delphin wieder mit dir auftaucht, befindest du dich in einer Grotte. An der Decke der Grotte spiegelt sich das blaue Wasser. Du selbst befindest dich in einem Becken, welches mit Mamorsteinen umrundet ist. An der einen Wand der Grotte fließt ein kleiner Wasserfall in das Becken. Auf der anderen Seite der Grotte befindet sich ein kleiner steinerner Tisch. Auf dem Tischchen steht eine hölzerne Truhe mit silbernem Verschluss. Fragend blickst du den Delphin an, welcher dir bedeutet, die Truhe zu öffnen. Langsam watest aus dem Wasser hinaus. Vorsichtig gehst du die Steintreppen hinauf. Du stehst nun vor der Truhe. Erst von nahem kannst du die ganzen detailreichen Muster erkennen, die in das Holz der Truhe geschnitzt worden sind. Bedächtig greifst du nach dem silbernen Verschluss, um die Truhe zu öffnen. Du spürst das kühle Metall in deinen Händen, als du die Truhe öffnest. Vorsichtig öffnest du den Deckel der Truhe. In der Truhe befinden sich viele verschiedene Steine in allen Größen, Formen und Farben. Die Steine funkeln wie ein Sternenhimmel. Der Delphin weist darauf hin, dass du dir einen Stein aussuchen darfst. Hast du dich entschieden? Behutsam nimmst du deinen Stein aus der Truhe. Du drehst ihn in deinen Händen. Er ist glatt. Vermutlich wurde er so vom Wasser geschliffen. Er fühlt sich gut an. Kaum hast du den Stein in der Hand, da spürst du auch schon, wie Kraft und Energie vom Stein aus auf dich übergehen. Du spürst wie sich die Energie von deinen Fingerspitzen aus in deinem ganzen Körper verbreitet. Du schließt deine Finger um deinen Stein, dort ist er sicher.  Mit einem Schnattern gibt dir der Delphin zu bedeuten, dass es Zeit ist zu gehen. Du schließt den Truhendeckel und gehst wieder ins Wasser, zurück zum Delphin. Sachte hältst du dich wieder an seiner Flosse fest und spürst, wie sich der Delphin in Bewegung setzt. Der Delphin schwimmt mit dir durch den Tunnel aus der Grotte hinaus. Du genießt es mit dem Delphin durch das Wasser zu tauchen. Als du wieder auftauchst siehst du, wie die Sonne am Horizont untergeht. Die orangene Abendsonne spiegelt sich im Wasser und taucht alles in ein warmes Licht. Du blickst in den Himmel, welcher durch die Sonne aprikotfarben ist. In der Ferne ragt der Felsen aus dem Meer hervor. Du atmest die warme Luft ein und riechst das Salzwasser und den süßlichen, verführerischen Duft von Kokosnüssen ein. Der Delphin drosselt sein Tempo, daran erkennst du, dass du nun am Strand angekommen sein musst. Du lässt die Flosse des Delphins los und verabschiedest dich von ihm. Zum Abschied gibt er ein heiteres Schnattern von sich und stupst dich sanft mit seiner Schnauze an, dann taucht er wieder hinab in die weite Welt des Meeres.

 Den restlichen Weg Richtung Strand läufst du durch das flache Wasser. Du spürst den weichen Sand unter deinen Zehen. Wieder am Strand angekommen, legst du dich in deine Hängematte und nimmst deinen Stein in die Hand. Du betrachtest ihn und erinnerst dich an den tollen Tag den du gehabt hast. Du bist glücklich und spürst, wie entspannt du bist und wie viel Energie du in dir hast. Dein Blick schweift über das endlos scheinende Meer und du denkst daran, was du alles gesehen hast. 

Deine Reise ist nun vorbei. Atme tief ein und aus, und (öffne langsam die Augen). Ich hoffe, es hat dir gefallen!