Zum 8. Mal heißt es: „Bienvenidos a Brackenheim“

 

Nachdem bereits im Frühjahr eine Gruppe von Brackenheimer Schülern in Spanien zu Gast war, wohnten vom 22. bis 29. September 18 Spanier/innen des Instituto Conde Lucanor in Peñafiel bei Schülern der Jahrgangsstufe 1. Somit konnten sie voll und ganz in das Alltagsleben ihrer deutschen Gastfamilie eintauchen: Sie begleiteten ihre Austauschpartner nicht nur in die Schule, um etwas in den Unterricht am ZGB schnuppern zu können, sondern auch zum Sportverein, zum Einkaufen, auf Feste oder einfach nur zu neuen kulinarischen Erfahrungen in die häusliche Küche.

 

Auf dem Programm des mittlerweile achten Austauschs zwischen beiden Schulen standen nach der Begrüßung durch Herrn Dietrich, einer Schulhausführung und einer lustigen Deutschstunde für Anfänger natürlich auch einige außerschulische Aktivitäten, zum Beispiel ein gemeinsamer Ausflug nach Stuttgart zusammen mit den deutschen Schülern, eine Ausfahrt nach Bad Wimpfen und zur Burg Guttenberg oder auch Führungen durch Brackenheim sowie im Weinkonvent Dürrenzimmern. Zudem wurde die Gruppe von Bürgermeister Kieser, der auf die Bedeutung von Austauschprogrammen zum einen für die interkulturelle Bildung jedes einzelnen und zum anderen für ein tolerantes und friedliches Miteinander aller Europäer hinwies, begrüßt.

Darüber hinaus legten sich die Gastgeber mächtig ins Zeug, um den spanischen Gästen etwas zu bieten und sich damit für den erfahrungsreichen und spannenden Hinbesuch im zentralspanischen Weinbauort zur revanchieren. So organisierten die deutschen Schüler zusammen mit ihren Eltern einen Besuch in Tripsdrill sowie interessante Ausflüge am Wochenende, z.B. nach Heidelberg.

Die Verständigung, die ja hauptsächlich auf Spanisch erfolgte, da die spanischen Schüler kein Deutsch als Fremdsprache lernen, klappte von Tag zu Tag auch immer besser. Wie bei jedem Austausch wird es auch dieses Jahr einige Austauschpaare geben, die sich sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen haben.

Das Abschlussessen am letzten Abend in der Kapelle im Schloss, das hauptsächlich von den Gasteltern organisiert wurde, bot eine gute Gelegenheit, sich bei typisch schwäbischen Spezialitäten über Erlebnisse und Erfahrungen dieser abwechslungsreichen Woche sowie kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen. Der Abschied fiel einigen Teilnehmern sehr schwer und so wurden am Abfahrtstag einige Tränen vergossen, als die Gruppe mit den beiden Begleitlehrerinnen Frau Rodrigo Mateos und Frau Antón Martínez in den Bus Richtung Frankfurter Flughafen stieg. Sf