Riesenspaß bei Gnocchi, Happy Spoons und Mehlmasken

Toller Kochkurs mit „The Taste“-Kandidat Boris Biggör am Zabergäu-Gymnasium

Stationen im „Waldhorn“ Cleebronn, in St.Anton und Arosa, im „Adler am Schloss“ Bönnigheim – und als erfolgreicher Kandidat bei der Sat.1 Koch-Casting-Show „The Taste“: Boris Biggör aus Hausen! Damit hat man natürlich das nötige Rüstzeug, 25 quirligen Sechstklässlern des Brackenheimer Zabergäu-Gymnasiums die Kochkunst näherzubringen.
Deutschlehrerin Gabriela Globisch-Ullmann lädt am Ende einer Unterrichtseinheit den sympathischen Koch aus Leidenschaft zum ersten Beschnuppern in die Schule ein – und natürlich sind die Schüler gleich begeistert. So ganz fremd ist er ohnehin nicht, da ein Neffe von Boris in diese Klasse geht.
Fünf helfende Muttis sind auch rasch gefunden, und so wird am letzten Samstag aus der Schulcafeteria ein richtiges Kochstudio. An fünf Arbeitsplätzen sind alle benötigten Lebensmittel und Kochutensilien vorbereitet. Die Lehrerin und der Koch sind dankbar, dass die Lebensmittel alle vom Brackenheimer Edeka-Markt Auracher gespendet wurden und die Ausstattung großenteils vom „Adler am Schloss.“ Nun geht’s ans Schnippeln, Schälen, Rühren, Kneten. Das Menü, das die Schüler mit dem Koch zusammengestellt haben: Gnocchi mit drei verschiedenen Soßen, Tortelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung, Schokoküchlein und Obstsalat. Und die Schüler lernen viel. Gegessen hat er die Frucht bereits, erzählt Tino Späth, aber nun weiß er auch, dass sie „Mango“ heißt. Und wie schält man eine Pamela – oder Pomelo? Boris macht’s vor und ist ständig helfend zwischen den Tischen unterwegs. Jona Löw, der bisher zu Hause nur gebacken hat, entwickelt sich zum absoluten Experten im Tortelloniformen. Und Jan Lägler, der Kokos nur als Flocken kannte, rührt nun Kokosmilch in die asiatische Soße. Eine echte Herausforderung sind die Gnocchi! Schon die gekochten Kartoffeln durch die Presse zu drücken, erfordert viel Kraft, sodass Lehrerin Karin Plötzner mit Hand anlegt. Und dann das Formen! Nicht zu groß, nicht zu klein. Damit sie die typischen Rillen bekommen, verteilt Boris noch richtige Gnocchibretter.
Probiert wird natürlich auch, vor allem beim Obst. Wenn man etwas mehr als nur die Schale von der Ananas abschneidet, bleibt genügend Fruchtfleisch für eine kleine „Vorspeise“ übrig.
Bald zieht ein wunderbarer Curryduft durch die Cafeteria. Die ersten Gnocchi garen in den Töpfen und werden anschließend noch in Öl angebraten.
Zeit, die lange Tafel zu decken, denn „Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!“ Die ersten müden Köche suchen sich schon Plätze, aber: Wer essen will, muss vorher aufräumen. Auch die Mehlspuren auf einigen Gesichtern werden sauber abgewischt.
Boris musste bei „The Taste“ Proben seines Essens auf einem Probierlöffel, dem „Happy Spoon“, servieren. Das müssen die Schüler nicht, aber zu ihrer Begeisterung bekommen sie alle einen geschenkt! Ein tolles Souvenir!
Ende gut, alles gut! Die Gnocchi sind köstlich, ebenso die verschiedenen Soßen, die lauwarmen Schokoküchlein zergehen fast auf der Zunge, wunderbar der exotische Fruchtsalat, und Josie Wolf konstatiert zufrieden: „Das sind die besten Gnocchi, die ich je gegessen habe.“ el

 

 

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