Mit dem Ismael Leseur-Syndrom aufs Siegertreppchen

26.11.2019

Schwer fiel es der fünfköpfigen Jury , aus den acht Kandidaten  –  sechs Mädchen und zwei Jungen aus den vier sechsten Klassen des Zabergäu-Gymnasiums – nach der ersten Runde die vier besten Vorleser auszuwählen.
Alle Schüler hatten bestimmte Passagen ihrer Bücher so gut vorbereitet, dass die beschriebenen Personen lebendig wurden und es ein Vergnügen war, ihnen zuzuhören.
Die Buchauswahl war sehr abwechslungsreich: humorvolle Mädchenbücher wie „Pechsträhnen färbt man pink“ von Mina Teichert, Comic-Abenteuer im „Tagebuch eines Giga-Kriegers“ von Cube Kid, der Kinderbuch-Klassiker „Der 35. Mai“ von Erich Kästner oder „Das Tal der Abenteuer“ der unsterblichen Enid Blyton, immerhin schon aus dem Jahr 1947.
In der zweiten Runde mussten die vier ausgewählten Leser Christina Hammer, Neele Paul, Angelina Petkovic und Yven Völzke Passagen aus einem unbekannten Buch vorlesen: „Ismael und der Auftritt der Seekühe“ von Michael Gerard Bauer. Die herrlich komischen Gedanken von Ismael, der so in Kelly, das tollste Mädchen der Welt, verknallt ist, dass er fast vergisst, wie er heißt, brachten Christina Glück. Ihr gelang es, die amüsant-verqueren Gedanken des Jungen „rüberzubringen“, und nun darf sie Anfang des nächsten Jahres als Schulsiegerin das ZGB beim Kreisentscheid vertreten.
Als Anerkennung für ihre tollen Leistungen erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die vier Finalisten außerdem einen Gutschein, den sie bei der BuchhandlungTaube einlösen können.  el

v.on links: Angelina Petkovic, Neele Paul, Yven Völzke, Siegerin Christina Hammer - mit Jurymitglied Petra Barth, Buchhandlung Taube