Dachauexkursion mit der Jahrgangsstufe 9

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Schuljahr 2019/2020

 

Am 5. Dezember 2019 fuhren unsere diesjährigen 9er in die KZ-Gedenkstätte Dachau. Früh am Morgen (6:30 Uhr) ging es los - für manche Schüler*innen eine Herausforderung! Dennoch waren alle erstaunlich munter und gespannt auf die Führungen in Dachau. Diese erwiesen sich dieses Jahr als erfreulich gut und auch unsere Schüler*innen zeigten sich von ihrer besten Seite. Es kam zu vielen Zwischen- und Nachfragen und nach z. T. fast drei Stunden fand sich unsere Gruppe schließlich mehr oder weniger komplett am einzig warmen Ort ein: Der Cafeteria vor dem Eingang! Ja, es war nämlich eisig kalt und neblig in Dachau ...

Insgesamt ein lohnender Ausflug, der für viel Diskussionsstoff gesorgt hat und mache Familie unserer Schüler*innen auch nach der Heimkehr in den späten Abendstunden noch lange mit Gesprächsstoff versorgt hat!

 

 

   Bild: Klasse 9a vor dem Jourhaus

 

 

 

 

Schuljahr 2018/2019

 

Am Montag den 11. März 2019 machten wir uns um 6:15 Uhr in der Früh mit dem Bus auf den Weg um die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Dachau zu besichtigen. Die Exkursion fand im Rahmen der Unterrichtseinheit Nationalsozialismus statt und sollte uns Einblicke in dieses finsterste Kapitel deutscher Geschichte ermöglichen.

Nach 3,5 Stunden Fahrt wurden wir von einem Schneeregen begrüßt und machten den ersten Halt bei der Informationshalle wo ein Historiker uns in Empfang nahm. Klassenweise ging dann die Exkursion los und unser zugeteilter Experte stellte sich freundlich vor und stimmte uns auf das folgende Thema sowohl historisch als auch auf emotionaler Ebene ein. Leider machte es uns das schlechte Wetter nicht leicht, uns mit dem ohnehin schwer zu verarbeitenden Thema auseinander zu setzten, doch sorgten Respekt und Wissbegierde schlussendlich dafür, dass wir der Kälte trotzten. Die in der Gedenkstätte zu sehenden Gebäude und Ausstellungsstücke waren nur zum Teil im originalen Zustand, der Großteil wurde rekonstruiert. Die ehemaligen SS-Ausbildungsstätten zu besichtigen war nicht möglich, da dort heute Polizisten ausgebildet werden. Nachdem wir zahlreiche  Geschichten über die Grausamkeiten im Lager gehört hatten, welche durch schockierende Bilder in den Ausstellungsräumen verdeutlicht wurden, kamen wir zum letzten Abschnitt unserer Besichtigung: dem Krematorium. Wie zu erwarten war dies der erschreckendste Teil des Ausflugs, der allen die Sprache verschlug.

Abschließend kann man sagen, dass die vergangenen Ereignisse, vor allem der unfassbare Völkermord, niemals vergessen werden sollten, um uns immer eine Warnung und Lehre zu sein, weshalb ein solcher Besuch sehr lohnenswert ist. Obwohl die Führung drei Stunden dauerte blieben noch viele Fragen offen, die wir uns gerne vor Ort beantwortet hätten, doch dafür reichte die Zeit leider nicht mehr.            

          

Verfasser: Elena Schuhmacher, Milena Hogel (9a) und Isabel Naumov (9c)

 

... in den rekonstruierten Baracken des Lagers.

 

 

... die Öfen.

 

 

... das am 2. Nov. 2014 gestohlene und Originaltor zum Lager ist seit 2017 wieder in der Gedenkstätte zu sehen - gesichert!