BOGY ist das Kürzel für den Prozess der Berufs- und Studienorientierung an den allgemein bildenden Gymnasien in Baden-Württemberg. Das Praktikum findet am Zabergäu-Gymnasium in der Klassenstufe 10 statt, im frühen zweiten Schuljahreshalbjahr. Der aus dem Praktikum resultierende BOGY-Bericht wird im Fach Gemeinschaftskunde benotet und als zusätzliche Klassenarbeit gewertet.

 

 

 

Der Landesbildungsserver des Landes Baden-Württembergs stellt zum BOGY-Praktikum die wesentlichen Informationen unter der folgenden URL zusammen:

 

https://www.schule-bw.de/schularten/gymnasium/bogy (Stand: Sep. 2016)

 

Informationen über die Erstellung des BOGY-Berichts finden sie im Anschluss - weiter erteilen natürlich die jeweiligen Fachlehrer Auskunft.

 

 

Generell gilt: Wer Fragen zu seinem BOGY-Praktikum hat, bzw. wer Probleme bei der Suche nach eihem geeigneten Praktikumsplatz hat: Sprecht eure GK-Lehrer und/oder (v. a. bei Problemen bei der Suche nach einem Praktikumsplatz) Herrn Mayer an!

 

Für den BOGY-Bericht findet ihr die wesentlichen Bewertungskriterien auch noch einmal hier:

 

 

Infos / Bewertungkriterien zum BOGY-Bericht:

 

Formales: Schriftart: Arial; Schriftgröße: 11 pt (Überschriften können abweichen);

                  Zeilenabstand 1,5-zeilig; Seitenränder: links und rechts 3 cm, oben und unten 2,5 cm;

                  Blocksatz; Abgabe in einer Klemmmappe, Spiralbindung o. ä. (keine losen Blätter).

                  Bitte auf keinen Fall die einzelnen Seiten des Berichts in Prospekthüllen stecken!

 

Bewertungskriterien:

Übersichtlichkeit, Gliederung, R/Z/SB/A, Aussagekraft, eigenständige Leistung, Kreativität (insbesondere wenn man seitens Erkundungsstelle viel „rumsitzen“ musste!), Vollständigkeit; inhaltliche Richtigkeit; Verständlichkeit; Optik; Gesamteindruck …

 

Der BOGY-Bericht sollte folgende Punkte enthalten: Deckblatt mit eigenem Namen sowie Name und Anschrift der Erkundungsstelle; Inhaltsverzeichnis mit Seitenangabe; Textteil;; Anhang; ggfs. Mit ta-bellarischem Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben etc.

 

Der reine Textteil soll eine Länge von ca. 10 Seiten (+/- 2)  haben und folgende Themen behandeln (Ergänzungen möglich):

Art und Weise der Kontaktaufnahme; allgemein Erfahrungen bei der Platzsuche; Gründe für die Aus-wahl des Betriebs / der Erkundungsstelle.

 

Beschreibung der Erkundungsstelle (Betrieb, Institution …) und der Berufe, z. B.:

Ø  Gehört die Erkundungsstelle zum produzierenden Gewerbe, zum Bereich Dienstleistungen und Verwaltung, zum Sozial-, Bildungs- oder Gesundheitswesen? Zu welcher Branche?

Ø  Betriebsgröße und organisatorischer Aufbau? Aufgaben, Produkte, Umsatz?

Ø  Wie viele (und welche) Abteilungen gibt es; in welchen hattest du zu tun?

Ø  Wie viele Mitarbeiter werden beschäftigt? Welche Berufe üben die Mitarbeiter aus?

Ø  Welche Ausbildung ist erforderlich und wie sind die Arbeitsmarktchancen zur Zeit?

Ø  Wie ist die Bezahlung; gibt es Aufstiegsmöglichkeiten?

Ø  Ist das Unternehmen oder die Branche mit bestimmten Problemen konfrontiert (z. B. aufgrund der konjunkturellen Lage, durch Strukturveränderungen, technische oder gesellschaftliche Veränderungen)? → Chancen, Zukunftsperspektiven (als Beleg können Firmenprospekte, Festschriften, Zeitungsartikel …  im Anhang beigefügt werden)!

 

Tätigkeits- Verlaufsbericht:

Ø  Genaue Beschreibung deiner Tätigkeiten mit Tagesangaben … sinnvoll gestalten.

Ø  Was hast du konkret getan? Welche Kenntnisse waren erforderlich? Wurdest du eingelernt?

Ø  Hast du nur zuschauen oder eigene Aktivitäten entwickeln können?

Ø  Warst du einem Sachkundigen zugeordnet oder hast du eher allein gearbeitet?

Ø  Wie stark warst du in den täglichen Arbeitsablauf eingebunden? Was hast du gelernt (Produkte deiner Tätigkeit können im Anhang beigelegt werden, z. B. Zeichnungen, Modelle, Protokolle... aber keine zu sperrigen Materialien, in diesem Fall mache ein Foto von „deinem Produkt“!)?

 

Erkundeter Beruf: Anforderungen, Analyse der Arbeitsmarktsituation. …

 

Fazit / Bewertung etc.:

Weiteres Vorgehen bei der Berufsfindung / Erkenntnisgewinn / Analyse der persönlichen Eignungen und Neigungen, …

Bewerte deine Tätigkeit und die Möglichkeiten, die dir eröffnet oder nicht eröffnet worden sind. Was hast du gelernt? Welche Einblicke ins Berufsleben hast du bekommen? Könntest du dir vorstellen einen ähnlichen Job später anzustreben?

Inwiefern ist die Erkundungsstelle als zukünftige „BOGY-Stelle“ empfehlenswert?

Welche Verbesserungsvorschläge zur Erkundungsstelle und zum BOGY hast du? …

 

Anhang – Quantität und Qualität:

Sinnvolle Fotos, Pläne, (Firmen-)Prospekte, Versuchsprotokolle, Ausbildungspläne, Unterrichts-dokumente, ...  Bitte kritisch auswählen! Die Masse macht es nicht! Erlaubnis für Fotos etc. einholen!

 

Grundsätzlich kann man im Rahmen der oben genannten Kreativität aktuelle Infos zu Reform-diskussionen oder politischen Kontroversen einbauen!

Im Sozialbereich (oft wenig Vorgefertigtes) kann man z. B. auch Patienteninterviews erstellen.