Gedenkstätten nationalsozialistischen Unrechts

18. - 25. Juli 2016

 

 

Die AG „Friedens - und Widerstandsbewegungen in einem Jahrhundert“ von Frau Richter gewann im Schuljahr 2014/15 den ersten  Preis – eine Studienreise nach Frankreich-  in dem landes-weiten Wettbewerb „Menschenrechte in Baden-Württemberg – Schul- Patenschaften mit Gedenkstätten nationalsozialistischen Unrechts“.

Auf dieser Reise, die Frau Neudecker und Frau Richter leiteten, sollten wir uns mit den Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes und dem in Frankreich dagegen geleisteten Widerstand auseinandersetzen. Ende Juli war es soweit. Nach intensiven Vorbereitungen, unter-stützt von Frau Roos, der Vorsitzenden unserer Partnergedenkstätte Neckarelz, machten wir uns auf den Weg nach Paris, Lyon und Izieu.

In Paris begann die Reise mit einer hervorragenden Führung im „Memorial de la Shoa“, führte uns durch das ehemalige jüdische Viertel, das Marais und gab uns die Gelegenheit mit Frau Beate Klarsfeld zu sprechen, die durch ihr Engagement bei der Aufklärung und Verfolgung von NS Verbrechen bekannt ist.

In Lyon setzten wir uns im „Centre d'histoire de la resistance et de la deportation“ mit dem französischen Widerstand auseinander und begaben uns mit einer Stadtführung auf die Spuren von Jean Moulin, einem der  bekanntesten Widerstandskämpfer des französischen Widerstandes.

Die Maison d'Izieu, die letzte Station unserer Reise, ca. 80km östlich von Lyon, war während des NS -Regimes ein jüdisches Kinderheim; von dort wurde am 6. April 1944 eine Gruppe von 44 Kindern  auf Befehl des Lyoner Gestapochefs Klaus Barbie  nach Auschwitz deportiert und ermordet.

 

Diese sehr eindrückliche Reise war auch begleitet von vielen schönen, kulturellen Erlebnissen, von Begegnungen mit anderen Menschen und von Spaß untereinander.

Wer Lust hat, Genaueres zu erfahren, kann die Berichte hier nachlesen!