Rund ums Rad

 

Voller Tatendrang trafen wir uns an einem sonnigen Donnerstagmorgen, leider erst um 8:00 Uhr, um mit größtmöglicher Motivation Fahrräder zu reparieren.
Unter der Leitung von Eugen Hogel und Jan Flor und unter der Aufsicht von Hr. Odenwald machten wir es uns zur Aufgabe alte Fahrräder, die nicht mehr benutzt werden, wieder fahrbar zu machen und sie so sauber zu putzen, damit sie wieder in neuem Glanz erscheinen. Die Fahrräder wurden repariert, um sie an die Asylsuchenden weiterzugeben.
Um die Fahrräder wiederherzurichten wurden sie erst einmal mit einem Hochdruckreiniger beziehungsweise per Hand mit einem Lappen geputzt. Danach bildeten sich kleine Gruppen und jede bekam ein Fahrrad zugewiesen. Nun wurden die Fahrräder begutachtet und festgestellt, was ausgebessert werden musste. Danach wurde das, was ausgetauscht werden musste, gerichtet. Mit den Ersatzteilen, die Eugen Hogel, der in einem Fahrradladen arbeitet, besorgt hatte wurden die beschädigten oder abgenutzten Teile herausgenommen und erneuert. Zum Beispiel wurden die Reifen gewechselt, die Kette abgeputzt und geschmiert, die Bremsbeläge erneuert und viele weitere Erneuerungen getätigt. Unsere Gruppe bestand aus 4 Mädchen und 15 Jungen. Durch die technischen Kenntnisse mehrerer Personen kam es zu einer sehr guten Teamchemie und die Personen, die sich nicht so gut auskannten konnten neues Wissen erlangen.
Am Ende des ersten Tages fing es noch an zu regnen. Deshalb beschlossen wir die Fahrräder am nächsten Tag vollends fertigzustellen.
Am nächsten Tag waren wir nach ungefähr 3 Stunden mit allen Rädern fertig. Danach brachte Jan Flor, der deutscher Meister im Downhill wurde, uns etwas über seinen Sport bei und zeigte uns Videos, die er analysierte, damit wir uns den Downhill- Sport genauer ansehen konnten und so eine bessere Vorstellung davon hatten. Er zeigte uns auch die Ausrüstung, die man fürs Downhill braucht und auch seine Sponsoren.
Am Montag fand die Radausfahrt zum Bikepark nach Eppingen statt und Jan Flor brachte uns dort etwas über die Fahrtechnik beim Downhill bei.
Alles in Allem war es ein sehr gelungenes Projekt und auch in sozialer Hinsicht war es sehr hilfreich, da wir die Räder für die Flüchtlinge reparierten.