Millionen Menschen können keinen Palstek – wir tun was dagegen

So steht es auf Benjamins T-Shirt gleich am ersten Tag und gewissermaßen gibt er damit das Motto des Projekts „Scouting“ vor.

         Unsere Gruppe besteht aus einem bunten Querschnitt von Schülern aus der Klasse 5, 6, 8, 9 und Schülerinnen aus Klasse 10 und 11. Die beiden Scouts, Benjamin Maier und Luca Grewe sind erfahrene Gruppenleiter und führen uns in die Welt der Pfadfinder-Bewegung ein. Unter Scouting versteht man Fähigkeiten, die ein Leben in der freien Natur ermöglichen.

         So stellen wir zunächst Survival-Armbänder her, die quasi unzerstörbar sind. Als sich dunkle Gewitterwolken am Himmel zeigen, ist das für echte Scouts das Aufbruchssignal und wir ziehen los, um in einem schulnahen Wäldchen einen Unterstand zu bauen, bei dem wir nebenbei die wichtigsten Knoten lernen, wie z.B. den berühmten Palstek.

Der nächste Tag steht ganz im Zeichen der Orientierung im Gelände. Nach einer Einführung in die Handhabung des Kompasses begeben wir uns auf eine mehrstündige Wanderung, die uns klarmacht, was „Marschzahl“ bedeutet und wie man Himmelsrichtungen erkennt. Die Sonne fordert ihren Tribut, bevor wir ziemlich erledigt wieder am Zagy ankommen.

Den Montag verbringen wir im Stockheimer Wald, wo wir unsere Naturkenntnisse und praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Unser gemeinsames Grillen setzt den schönen Schlusspunkt.   

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