Schullandheim am Schluchsee, 7d Juli 2008

  

Das erste Mal seit einigen Jahren entschloss sich eine Klasse am ZGB, den Schullandheimaufenthalt in den Sommer zu legen. Mit der Jugendherberge Schluchsee-Seebrugg wurde ein idealer Ausgangsort zu vielen Aktivitäten gefunden. Und meistens spielte das Wetter auch mit. Da hatten wir rundherum Glück.

Rebecca und Amina sei gedankt für den kurzweiligen Bericht! Gabriela Globisch, Klassenlehrerin 7 d

1.Tag: Anreise

Um 8.30 Uhr trafen wir uns zur Abfahrt ins Schullandheim am Parkplatz vor der Schule. Als alle da waren, ging es los. Da alle in der vorherigen Nacht, gespannt auf das, was uns erwartete, wenig Schlaf hatten, fielen uns im Bus die Augen zu. Wir schauten auch den Film „Rache ist sexy". Die Fahrt verging wie im Flug, dennoch waren es ca. 2 ½  Stunden. Als wir ankamen, stellten wir unsere Koffer ab. Die Leiterin der Jugendherberge, Frau Waldvogel, erklärte uns die Regeln, die wir zu beachten hatten. Danach durften wir uns unser Mittagessen holen. Später hatten wir Zeit unser Bett zu beziehen und unsere Sachen auszupacken. Am Nachmittag gingen wir im nahe gelegenen Ort Schluchsee spazieren und dann weiter nach Aha. In Aha fuhren wir mit einem Boot zurück zur Jugendherberge. Den Rest des Tages konnten wir gestalten, wie wir wollten. Abends, als wir bereits in unseren Betten lagen, lag es natürlich nahe, dass wir nicht sofort einschliefen, sondern über den vergangenen Tag  sprachen. 

2. Tag:  Der Sportvormittag und das Spaßbad 

Der Morgen stellte sich als Überraschung heraus. Da wir von der Wanderung nach St. Blasien ausgingen, waren wir relativ erleichtert, als uns die Lehrer mitteilten, einen Sportvormittag zu machen. Vier Schüler organisierten alles. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und mussten in Fußball, Tischtennis & Volleyball unsere Stärken beweisen.

Nach dem Mittagessen traten wir den Weg zum Spaßbad an. Als wir ankamen, sprangen einige sofort ins Wasser. Andere machten es sich lieber in der Sonne bequem, oder dösten vor sich hin. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag dort. Es gab nicht nur die Möglichkeit im Spaßbad zu schwimmen, der Zugang zum See war direkt nebenan. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag dort. Wir hatten so viel Spaß, dass wir am Ende gar nicht mehr zurück wollten.

3. Tag: Der Feldberg

Diesen Morgen standen wir wie immer um 8 Uhr auf, wir frühstückten und fuhren mit dem Zug und anschließend mit dem Bus an den Feldberg. Der Ranger Tobias (genannt Tobi) stellte sich vor und meinte, dass es regnen könnte, wenn wir auf dem Feldberg sind. Das konnten wir uns nicht vorstellen, da es sehr heiß war. Wir liefen los. Tobi hat immer wieder angehalten, um uns etwas über den Feldberg zu erklären. Und tatsächlich - als wir auf den Berg kamen, fing es an zu regnen. Am Anfang nur ganz leicht, aber als wir in den Wald kamen wurde der Regen so stark, das wir auf schnellstem Weg zurück zum Haus der Natur gingen. Das Haus der Natur war ein Museum, in dem er uns den Rest der Führung im Trockenen erklärte. Der Eintritt war für uns frei.Frisch geduscht wartete eine große Überraschung auf uns. Nathalie, Svenja, Nicola und Amina haben Herr Zobel eine neue Persönlichkeit gegeben. Er hieß nun „Frau Zobel". Mit lackierten Fingernägeln, gestylten Haaren, weibliche Klamotten und geschminktem Gesicht sah er wirklich aus wie eine Frau. Sedef und Larissa hatten sich in der Zeit ebenfalls zum anderen Geschlecht umgewandelt - als Hakan und Moritz. Dieser Abend war mit Abstand der lustigste. 

4. Tag: Freiburg

Wir fuhren mit dem Zug nach Freiburg. Dort angekommen, nahmen wir an einer Führung über Freiburg und das Münster teil. Das Münster durften wir uns dann auch von innen anschauen. Die Führerin lief mit uns durch ganz Freiburg uns erzählte uns die Geschichte von Freiburg. Am Ende bekam jeder ein Gummibärchen in Form des Freiburger Münster, da wir aufmerksam und interessiert zugehört hatten. Dann durften wir in Gruppen Freiburg erkunden. Am vereinbarten Treffpunkt, an dem wir uns nach ca. 1 Stunde trafen, fehlte eine Gruppe, die 10 Minuten zu spät kam. Die anderen durften weiter durch Freiburg schlendern, während die unpünktliche Gruppe, als Strafe mit Herr Zobeln auf einen Aussichtspunkt, auf dem man die ganze Stadt sehen konnte, laufen. Es war sehr anstrengend, da sie nichts zu trinken mitgenommen haben. Wir trafen uns am Hauptbahnhof und fuhren gemeinsam zurück. Am Abend haben wir mit der anderen Klasse eine Disco gemacht. Die Stimmung war toll und sogar die Lehrer haben mitgetanzt.              

5. Tag: Die Erdmannshöhle   

Nach dem Mittagessen wurden wir von einem bestellten Bus abgeholt und zur Erdmannshöhle gebracht. In der Tropfsteinhöhle erklärte uns eine Frau alles über die Entstehung solcher Höhlen. Wir haben die außergewöhnlichsten Formen der Tropfsteine fotografiert. Die Führung war nach einer halben Stunde vorbei und wir machten einen Abstecher nach St. Blasien. Der Bus wartete, während wir uns den Dom in der Stadtmitte ansahen. Wir sind noch kurz durch die Stadt gelaufen und haben ein Eis gegessen. Dann sind wir mit dem Bus wieder zur Jugendherberge gefahren.  

6. Tag: Das Strandbad, der Mädchen- / Jungenabend 

Wir haben den Tag am See verbracht. Davor haben wir die Kanus zum Strand getragen. Die Tretboote und Kanus standen für uns den ganzen Tag zur Verfügung. Manche haben sich in die Sonne gelegt, andere haben gebadet. Die Meisten sind mit dem Tretboot über den See gefahren. Es wehte ein kühler Wind, doch den Spaß ließen wir uns nicht nehmen. Gegen Abend mussten wir die Kanus wieder zurück tragen. Nathalie, Malte und Amina fuhren mit Herr Zobel zum Supermarkt und besorgten Süßigkeiten für den Mädchen- bzw. Jungenabend.

Die Mädchen schauten den Film „In 7 Tagen ausgeflittert" und die Jungs spielten UNO und hörten Musik. Frau Globisch hatte bei den Mädchen und Herr Zobel bei den Jungen Aufsicht.   

7. Tag: Die Wutachschlucht / Die Glasbläserei

Der Bus wartete morgens vor der Tür und wir fuhren in die Wutachschlucht. Die Wege waren steil und manchmal sehr eng. Das Wetter war schön und die Aussicht auch. Wir liefen ca.18 km, aber den meisten kam es kürzer vor, da es nicht, wie erwartet, langweilig war. Weil wir früher als geplant am Ziel waren,  hatten wir Zeit uns auszuruhen und jeder bekam ein Eis.

Fünf Mädchen konnten an der Wanderung nicht mitmachen, da sie gesundheitliche Probleme hatten. Also gingen sie mit Frau Globisch zur Glasbläserei nach Altglashütten. Jeder durfte sich einen Kettenanhänger aussuchen. Am Ende des Tages veranstalteten wir wieder eine Disco, die nicht ganz so toll war wie die vorherige. Da viele keine Lust hatten und deshalb nicht mittanzten.  

8. Tag: Abreise 

Wir mussten schon vor dem Frühstück die Betten abziehen und unsere Zimmer  aufräumen.  Nachdem wir gefrühstückt hatten, warteten wir draußen auf den Bus. In Brackenheim freuten wir uns unsere Eltern endlich wieder zu sehen. Allerdings waren wir auch traurig, dass die schönen Tage mit unseren Freunden vorbei war.    

Amina und Rebecca, 7d