Empfang der spanischen Austauschschüler bei Bürgermeister Rolf Kieser

Vor dem Rathaus mit KARL -Delante del ayuntamiento con KARL
 

„Buenos dias! 16 Schülerinnen und Schüler aus der spanischen Stadt Peñafiel sind für eine Woche zu Gast in Brackenheim.

 

Am vergangenen Dienstag hat Bürgermeister Rolf Kieser die Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren sowie deren Lehrerinnen Carmen Rodrigo und Cristina Bahillo, gemeinsam mit ihren Gastgebern, im Bürgersaal des Rathauses begrüßt.

Während die spanischen Schüler zum ersten Mal in Brackenheim beim Schüleraustausch dabei sind, ist es insgesamt bereits der elfte Besuch von Schülerinnen und Schülern aus der Stadt im Duero-Tal. Begonnen haben die intensiven Austausche bereits im Jahr 2008. Dieses Privileg weiß Bürgermeister Rolf Kieser zu schätzen. Nicht jeder habe die Chance, eine andere Kultur, einen anderen Alltag aus erster Hand kennenzulernen.

Die Schülerinnen und Schüler bekamen vom Bürgermeister allerhand interessante Informationen über die Stadt an die Hand. So informierte er über Brackenheims vier Partnerschaften zu europäischen Städten in Frankreich, Italien, Polen und Ungarn und berichtete auch über ihre „Verschwisterung“ untereinander. Brackenheims Partnerschaften und die Schüleraustausche seien gelebte Begegnungen, die in der heutigen Zeit von großer Bedeutung sind. Ein gemeinsames Europa sei heutzutage außerordentlich wichtig. So zitierte Bürgermeister RolfKieser den früheren EU-Kommissions-Präsidenten Jean-Claude Juncker, der einst feststellte: „Wer an Europa zweifelt, muss Soldatenfriedhöfe besuchen.“

Die Partnerschaften Brackenheims zu drei seiner vier Partnerschaften lassen sich im Stadtbild wiederfinden. So wurden die drei innerstädtischen Kreisverkehre von den europäischen Freunden aus Castagnole delle Lanze (Italien), Charnay-lès-Mâcon (Frankreich) und Zbrosławice (Polen) gestaltet.

Bürgermeister Rolf Kieser stellte die Gemeinsamkeit der Partnerstädte, den Weinbau, heraus und informierte über die WeinZeit im Schloss, für die vor zwei Wochen der Spatenstich erfolgt ist.

Weiter ging er auf die Integrationsarbeit der Stadt Brackenheim ein, die zwischenzeitlich von drei hauptamtlich Beschäftigten sowie zahlreichen Ehrenamtlichen geleistet wird. Sie kümmern sich derzeit um rund 400 Geflüchtete in der Stadt. Nicht zuletzt deshalb leben in Brackenheim mittlerweile Menschen aus 67 Nationen. Rafael Schäfer, Lehrer am Zabergäu-Gymnasium, der den Schüleraustausch seit elf Jahren von Brackenheimer Seite aus organisiert und betreut, übersetzte gekonnt ins Spanische.

Bürgermeister Rolf Kieser dankte den Gastfamilien, den Schulen und den Lehrern für ihr großes Engagement, um die Begegnungen zwischen Brackenheim und Peñafiel lebendig zu halten. Anhand eines neuen Imagefilmes konnten die Gäste weitere Eindrücke von Brackenheim gewinnen.“ (C. Mayer)